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Turnsaaltraining

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Chronik


Bis 1950 kann die Schisektion des Turn- und Sportvereines zurückblicken. Aus mündlicher Überlieferung wissen wir, dass bereits vor dem 1. Weltkrieg Krieglacher die Hohe Veitsch mit Schiern bestiegen haben. Große Popularität erlangte der Schisport in der Zwischenkriegszeit, so auch in unserer Gemeinde. Besonders viele Wiener kamen sonntags zu uns und frönten diesem Sport auf der Höfler - Brache und im Wassertal.
In dieser Epoche wurden auch schon Schiwettkämpfe veranstaltet, die sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreuten.

Einige Monate nach Kriegsende, im Jahre 1946, wurde der Turn- und Sportverein mit einer Schigruppe gegründet.
Ihr Leiter war Rupert GRAFENEDER.
Die ersten Schirennen wurden abgehalten und einige Läufer gingen bei auswärtigen Veranstaltungen an den Start.
Laut Protokoll der Vereinsleitung vom 22. 01. 1950 erhielt die Schigruppe den Namen "Sektion Wintersport".
Ihr erster Leiter war Heinz PACHLER.

Um zukünftig überall starten zu dürfen und damit auch andere Vereine unsere Veranstaltungen beschicken konnten, wurde von den Mitgliedern der jungen Sektion am 14. 03. 1950 der Beschluss gefasst, dem Steirischen- und somit dem Österreichischen Schiverband beizutreten.
Dieser Beschluss wurde noch im selben Jahr Wirklichkeit.


Die Beschlussfasser und somit Gründer waren:


Dorli FRANEK Adi HOFBAUER Hans SAURER
Otmar FRANEK Harald HOFBAUER Josef SCHRUF
Rupert GRAFENEDER Fredi KLAUSNER August SOMMER
Alfred GÜTEL Ferdinand KLETTNER Hans SOMMER
Hans HERBST Alfred LACKNER Kurt WIED
Karl HERBST Heinz PACHLER



Um in den Fünfziger Jahren zu den Veranstaltungsorten zu kommen, erfolgte die An- und Rückreise per Bahn, per Bus oder auch mit dem Fahrrad. Dann kam der Aufstieg zum Start. Viele Rennen, meistens ein Riesentorlauf mit einem Durchgang, fanden auf der Veitsch, Stanglalm, Stuhleck und in der Rodel (Mürzsteg) statt.






Stanglalm - 1949/50.
Heinz Pachler, Hans Herbst.







1. Schiausflug unserer
Sektion auf den Präbichl.




In den Sechziger Jahren wurde der Schilauf anders. Immer mehr Schilifte gingen in Betrieb und man begann mit der Präparierung der Abfahrten. Man sprach nicht mehr von Wiesen, sondern von Pisten.
Durch den Bau der Lifte in der Veitsch und in Krieglach - Schwöbing gerieten die Krieglacher Schigebiete Höfler - Brache, Lippbauer Leitn und Guggi immer mehr in Vergessenheit. Dazu kam noch, dass wir mobiler wurden und daher leichter in andere Schigebiete kommen konnten. Es begann der Schitourismus.

In den Jahren 1962, 1963 und 1964 veranstalteten wir die "Krieglacher Langlaufbewerbe". So wurde unter anderem auch ein Vergleichskampf zwischen Jugoslawien, Kärnten, Oberösterreich und Steiermark durchgeführt.
1964 wurde dieser Lauf "Internationaler Krieglacher Langlauf" genannt und für die Österreichische Nationalmannschaft zum Qualifikationslauf für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck auserkoren.
Der damalige Trainer der Österreichischen Nationalmannschaft Fritz KRISCHAN war vom herrlichen Langlaufgelände begeistert.
Start und Ziel waren auf den Wiesen, wo heute die Paula Grogger-Siedlung steht.
Damals gab es noch kein Spurgerät und so wurde die Loipe von unseren Leuten vorgespurt. Es musste eine Lauf- und zwei Stockspuren angelegt werden. Gelaufen wurde nur im klassischen Stil.




Abschied von der "Guggi".

1964 wurde der letzte Riesentorlauf auf diesem Hang gefahren.

Unser Präsident Franz Bauernfeind mit Gattin, flankiert von Heinz Pachler und Helmut Aigelsreiter.






Viele Jahre hindurch hatten wir unsere Vereinsmeisterschaften auf der Veitsch.
Es war immer der Palmsamstag, so auch noch in den 60-er Jahren.




Die Siebziger Jahre waren gekennzeichnet vom Aufschwung unserer Sektion.
1974/75 hatten wir 348 Mitglieder (alle beim ÖSV) und waren der achtstärkste Verein im Steirischen Schiverband.
Die Schikurse erfreuten sich unter der Leitung von Dorli Pachler größter Beliebtheit.
Im sportlichen Bereich verbuchte 1975 Adi Hofbauer mit seinem Österreichischen Meistertitel im Slalom bei den Einstockfahrern seinen größten Erfolg und Hannes Thonhofer mit seinem Steirischen Meistertitel in der Abfahrt.
Auch die materielle Seite erlebte ihren Aufschwung. So kauften wir 1974 eine moderne Zeitnehmung und 1979 kamen ein VW-Bus und ein Schidoo dazu.





Schülerschirennen Februar 1975.
Heimo Herbst und Gottfried Ebner
mit dem Sieger Otti Franek.







Schikurs 1978 auf der Schwöbing.
"Tante Erika" mit den Schizwergerln.




Die Achtziger Jahre könnte man rückblickend als ein Jahrzehnt der Vielfalt bezeichnen.
Unsere Sektion veranstaltete außer den traditionellen Schirennen noch Volkslanglauf, Parallelslalom, Grasschilauf und zwei FIS-Rennen für Damen.
Dazu kamen noch die Weltmeisterschaften 1982 in Schladming-Haus, wo Heinz Pachler als Rennleiter der Damen-Wettbewerbe und vier Kampfrichter unserer Sektion im Einsatz waren.
Im Rennsport bekam der Faktor Sicherheit einen großen Stellenwert. Eine lückenlose Absperrung der Rennstrecke, Fangnetze an gefährlichen Stellen sowie eine durchgehende, einschließlich des Zielauslaufes, gleich präparierte Piste wurde angestrebt. Für alle Rennläufer wurden die Skistopper zwingend vorgeschrieben. Die Einführung der Kippstangen erforderte eine neue Fahrtechnik.






Parallelslalom am Alpl.

Zielhang mit Sprungschanze.







Unser Sektionsmitglied Claudia Otratowitz - Weltmeisterin im Grasschilauf 1985 - in voller Fahrt.




Ab den Neunziger Jahren ist die Zeit von vielen Veränderungen im alpinen Schisport geprägt. Es gibt fast keine Schigebiete wo nicht Beschneiungsanlagen die Wintersaison von November bis zu den Ostern sichern. Liftanlagen ohne diese Einrichtungen werden immer seltener und somit auch das Schilaufen auf Naturschnee. Der gewöhnliche Schifahrer zieht seine Schwünge über präparierte Hänge (oft auch Teppich genannt), der Rennläufer über pickelharte bis eisige Pisten. Aber auch die Beförderungsanlagen haben sich verändert. Kuppellifte mit Kabinen oder Vierersesselgehängen haben die meisten Einzellifte und Schlepplifte verdrängt. Die Beförderungszahl pro Stunde ist das Maß aller Dinge.

Die Akteure selbst haben sich mehr oder weniger in drei Gruppen geteilt. Neben dem traditionellen Schifahrer gibt es heute die große Gruppe der Snowboarder, vor allem die Jugend ist davon angetan. Der Tourenschilauf erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Jung und Alt.

Und was geschah in der Sektion?
Neben vielen Veranstaltungen auf Bezirksebene haben wir 1990, 1992, 1996 und in diesem Jahr Europacuprennen für Damen durchgeführt. Großer persönlicher Einsatz und finanzieller Aufwand waren dazu nötig. Der Lohn waren Lob und Anerkennung von allen teilnehmenden Nationen und von der FIS.

Unsere Mädchen und Buben haben in all den Jahren bei den Rennen in der Steiermark teilgenommen und viele Siege und gute Platzierungen erringen können. Besondere Leistungen erbrachten Heinz Peter KOLLER und Gerhard PEUKER als steirische Schülermeister im Super-G, weiters errang Gerhard PEUKER in dieser Disziplin einen zweiten Platz bei den österreichischen Schülermeisterschaften.

Nachdenklich und traurig stimmt uns die Erinnerung an Dorli Pachler und Otmar Franek.
Dorli verstarb am 02. 09. 1991 und Otmar am 01. 06. 2000.
Die Geschwister waren Gründungsmitglieder und bleiben stets Vorbilder für unsere Sektion.







Zur Erinnerung an Dorli - ein Bild aus alten Tagen - Vereinsmeisterschaften 1950.
Bürgermeister Johann Schapfl gratuliert der Vereinsmeisterin.







Otmar Franek im Dienste der Schisektion.
So haben wir Otmar gekannt - und so bleibt er auch in unserer Erinnerung.







Die Ortskapelle hat viele unserer Veranstaltungen musikalisch umrahmt.
Ihr, und allen Ortsbewohnern die uns in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben
- ein herzliches Dankeschön!!!




Die Geschicke der Schisektion leiteten:



Heinz PACHLER (1950 - 1963)   Otmar FRANEK (1988 - 1989)
Hans HERBST (1964 - 1972)   Gernot FRANEK jun. (1990 - 2000)
Heinz JÖRG (1973 - 1984)   Johann KÖSTENBAUER (2001 - 2010)
Karl-Heinz JÖRG (1985 - 1987)   Heinz KOLLER ab 2010


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